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Evangelischer Kirchenkreis Greiz
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Evang.-Luth. Kirchengemeinde Braunsdorf

Die Kirche in Braunsdorf

1x1.trans - Evang.-Luth. Kirchengemeinde Braunsdorf
Kirche Braunsdorf

Die jetzige Kirche wurde 1734 erbaut. An dem selben Standort standen zuvor eine Holzkirche, die Ende des 14. Jahrhunderts abbrannte, und danach eine massive Kirche, die 1732 so baufällig war, daß die jetzige - bis auf die Grundmauern - mit Hilfe der Patronatsherrin Frau von Zehren, neu errichtet werden musste.
Sie wurde 1834, 1912 und 2009 zum Teil renoviert.

1x1.trans - Evang.-Luth. Kirchengemeinde Braunsdorf

Der Kanzelaltar wurde 1834 mit 14 Heiligen - spätgotischen Figuren - aus dem vorher dort stehenden Flügelaltar errichtet. Im Altarraum stehen zwei Epithaphe und mehrere Grabplatten von den ehemaligen Patronats- und Rittergutsherren.

Zum besonderen Inventar der Kirche gehört eine geschnitzte Holzfigur „Der Trauernde Johannes", die um 1170 geschaffen wurde. Sie ist seit 1917 in der Prediger-Museumskirche in Eisenach ausgestellt. Ein Duplikat der Figur steht in der Braunsdorfer Kirche.

Die heutige Orgel wurde 1912 von den Gebrüdern Jehmlich aus Dresden erbaut.

Ursprünglich gab es in der Kirche 4 Bronzeglocken, von denen die kleine Messpriesterglocke schon im 30-jährigen Krieg verloren ging. Die große Glocke wurde vom Schleizer Glockengießer Rosenberg 1510 gegossen. Auf Grund ihres Wertes blieb sie in Kriegszeiten verschont und leistet immer noch ihren Dienst. Je zwei kleinere Glocken wurden zu beiden Weltkriegen abgenommen und zum Einschmelzen abgeliefert. Die zum 2.Weltkrieg gelieferten Glocken wurden 1946 in Apolda wieder aufgefunden und nach Hause gebracht, wo sie jetzt noch mit der Rosenberger zusammen läuten.