Pfarrbereich Auma

Ansprechpartner

Andreas Görbert

Superintendent
(Vertretung bis März 2021)

Pfarrbüro

Helga Hoh
Tel. 036626 – 202 49
Mail: ev.pfarramt.auma@web.de

Dr.-Martin-Luther-Str. 6
07955 Auma-Weidatal

Auma

Vorsitz Gemeindekirchenrat:
Mike Zimmermann
Tel. 036628 – 95 44 82
Mail: mikez@freenet.de

Als Baujahr für die Liebfrauenkirche in Auma wird das Jahr 1520 angegeben. Im Jahre 1790 brannte die Stadt einschließlich der Kirchevollständig ab. In der Zeit bis zum Wiederaufbau der Liebfrauenkirche wurden in der damaligen „Gottesackerkirche” (auch „Nikolaikirche”) Gottesdienste gefeiert. In den Jahren 1793/94 erfolgte der Wiederaufbau der Liebfrauenkirche und am 3. Advent 1794 wurde die neugebaute Kirche eingeweiht. Die letzte Restaurierung des Bauwerkes wurde 1994 abgeschlossen. Die Kirche hat 2 Emporen.

Der Turm an der Südseite der Kirche könnte etwas älter sein als die Kirche selbst (Zugang von der ersten Empore aus). Zum Geläut gehören 3 Gussstahlglocken aus dem Jahre 1925. Ferner ist noch eine alte Bronzeglocke von 1509 vorhanden, die den Stadtbrand heil überstanden hat (aber nicht mehr zum Geläut gehört).

Zur Innenausstattung der Kirche gehört seit 1818 eine Orgel des Orgelbaumeisters F.W. Trampeli aus Adorf (Vogtland), die 1996 konserviert wurde.

In der Kirche finden regelmäßig Sonntagsgottesdienste in der Zeit von Ostersonntag bis zum Ewigkeitssonntag statt. In der Zeit von 1. Advent bis Karfreitag wird die „Bohlenstube” im Pfarrhaus als Winterkirche genutzt.

Eine Kirche wurde hier erstmals in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts erwähnt. Die jetzige Kirche wurde in den Jahren 1736 – 1739 erbaut. Die letzte gründliche Restaurierung erfolgte in den Jahren 1988 – 1996. Der durch einen runden Triumphbogen vom Langhaus getrennte Altarraum weist 3 sehr schön erneuerte Bleiglasfenster auf. Die Kanzel und der Altar sind beide mit Intarsien verziert.

Seit 1840 gehört zur Innenausstattung eine Orgel des Orgelbaumeister Poppe, die 1997 restauriert wurde.

Krölpa

Vorsitz Gemeindekirchenrat:
Sandra Pflug-Hellwig
Tel. 026626 – 2 04 83
Mail: s.pflug-hellwig@tele2.de

Die kleine Kirche in Krölpa ist durch ihren erhöhten Standort gut sichtbar. Sie wurde im Jahre 1744 in einem schlichten Barockstil erbaut. In den Jahren 2004/2005 wurde das Kirchgebäude durch Zuwendungen und viel Eigeninitiative der Dorfbewohner liebevoll saniert.

Muntscha

Vorsitz Gemeindekirchenrat:
Hubert Zimmermann
Tel. 036626 – 2 11 61

Stellvertretung
Andreas Jakob
Mail: Jakob-Muntscha@t-online.de

Die heutige Kirche in Muntscha wurde auf den Grundmauern der im Jahre 1806 abgebrannten Vorgängerkirche als Chorturmkirche im Jahre 1809 neu erbaut.

Das Langhaus wird begrenzt durch den polygonal dreiseitigen Westabschluss und den eingezogenen Chorraum. Durch die Abtrennung des Westpolygons und den in den Triumphbogen gestellten Kanzelaltar erhält der Innenraum eine rechteckige Raumwirkung.
Über dem Chor wurde der Turm zunächst viereckig erbaut, ab der Glockenstube geht er in einen oktogonalen Grundriss über und wird durch eine geschweifte Turmhaube mit Laterne, Turmhelm und aufgesetzter Spitze nach oben abgeschlossen. Die Dachform über dem Schiff ist ein Satteldach mit dreiseitig polygonaler Walmausbildung an der Westseite.
Der Eingang der Kirche befindet sich auf der Südseite des Langhauses.
Der Zugang zum Dachraum und hinauf in den Turm erfolgt hinter dem Kanzelaltar von der Ostseite her.

Anfang der 1990er Jahre wurde das vom Echtem Hausschwamm befallene Fachwerk des unteren Turmtragwerkes bereits umfangreich mittels Betonspritzverfahren saniert. Ebenso wurde der Innenraum der Kirche renoviert und ein Gemeinderaum unter der Orgel eingebaut.
Im Jahre 2008 erfolgte eine Turmsanierung, bei der die Turmeindeckung samt Wetterfahne, der Aussenputz und das Fachwerk des oberen Turmtragwerkes erneuert wurde.

2012 bekam die Kirchgemeinde Muntscha den Denkmalschutzpreis des Landkreises Greiz für die gelungene Sanierung des Kirchturmes.

Wöhlsdorf

Vorsitz Gemeindekirchenrat:
Annerose Poser
Tel. 036626 – 2 12 69

Stellvertreter
Christine Weigelt
Mail: dietmar.weigelt@t-online.de


Die Kirche in Wöhlsdorf zählt zu den ältesten Kirchanlagen in Ostthüringen. Es handelt sich im Ursprung um eine romanische Chorturmkirche, wahrscheinlich aus dem 11. oder 12. Jahrhundert. Der spätgotische Chor wurde 1503 angebaut. In dieser Zeit dürfte auch das Turmerdgeschoß (Kreuzrippengewölbe) entstanden sein. Die Rippen weisen wie auch im Chor den sogenannten Birnstab im Querschnitt auf. Das Langhaus ist flach gedeckt. Die Balken sind schiffsgekehlt. Die Gestaltung des Innenraumes geht auf das Jahr 1904 oder 1907 zurück. Es wurden Empore, Altar, Gestühl und Kanzel eingebaut. Auch die Fugen- und Ornamentmalereien stammen aus dieser Zeit. Deutlich ist das Bemühen sichtbar, stilistisch an die gotische Architektur von Turmgeschoß und Chor anzuknüpfen. Der sogenannte neugotische Stil lässt sich gut an Altar und Altaraufsatz erkennen. Der spätgotische Flügelaltar trägt im Zentrum ein schlichtes lateinisches Kreuz, in den Flügeln erkennt man stilisierte Weinranken und Ährenbündel. Beides symbolisiert das Abendmahlsakrament. Die Rebe deutet auf das Blut Christi, die Ähren auf seinen Leib. Brot und Wein werden beim Abendmahl der Gemeinde durch den Pfarrer gereicht. Links vor dem Altar befindet sich der 1852 gestiftete Taufstein. Klarer Aufbau und schlichtes Dekor charakterisieren ihn als Werk des Klassizismus. Die großen Schäden an der 1730 erbauten Orgel dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Gehäuse eine bedeutende künstlerische Leistung des Barock darstellt. Ein aufmerksamer Gang durch diese Kirche kann einem Gang durch verschiedene Jahrhunderte verglichen werden. Die Epochen von Romanik, Gotik, Barock, Klassizismus und Neugotik sind hier vertreten. Ungeachtet des teilweise schlechten Zustandes verschmolzen sie im Verlauf von fast 900 Jahren zu einer organischen Einheit, die es zu bewahren gilt.

Förthen

Vorsitz Gemeindekirchenrat:
Jürgen Dassler
Tel. 0179 – 648 25 88
Mail: juergen@dassler-bau.de

Die Kirche zu Förthen ist eine Saalkirche mit einem querrechteckigen Kirchturm im Westen und  einer Sakristei im Osten. Sie wurde im 18. Jahrhundert aus den mittelalterlichen Resten der Vorgängerkirche errichtet. Im Bereich des Sockels am Turm sind Reste von Strebepfeilern vorhanden. Der Vorraum befindet sich im Turm, welcher mit Schiefern gedeckt ist und eine geschwungene Haube besitzt. Auf dem Kirchenschiff ist ein schiefergedecktes Satteldach. Der Innenraum ist mit einer Flachdecke überspannt. und besitzt eingeschossige Emporen. Die Kirchenausstattung stammt von 1776. Das Altarretabel ist um 1500 entstanden. An den Flügeln sind Schnitzfiguren, links Petrus und rechts Paulus. Im Schrein in der Mitte Maria mit Kind, flankiert von den Barbara und Katharina. An den Außenseiten sind noch Reste von Malerei vorhanden. Die Orgel mit 9 Registern, verteilt auf ein Manual und ein Pedal, wurde von einem unbekannten Orgelbauer errichtet.

Pahren

Vorsitz Gemeindekirchenrat:
Gerhard Andrä
Tel. 0163 – 160 45 33
Mail: gerhard.andrae@icloud.com

Wenigenauma

Vorsitz Gemeindekirchenrat:
Jürgen Dassler
Tel. 0179 – 648 25 88
Mail: juergen@dassler-bau.de

Die 1618 hier gebaute und 1719 erweiterte Kirche hat eine schlichte Rechteckform. Erst im Jahre 1901 erhielt sie einen Turm (vorher befanden sich die Glocken im getrennt stehenden Glockenhaus, welches heute nicht mehr vorhanden ist). Eine Besonderheit dieser Kirche sind die 5 Buntglasfenster aus dem Jahre 1914 mit Motiven, die in der Umgebung nicht gleich wieder zu finden sind.

Die ehemalige Patronatsloge wurde zu einen Gemeinderaum umgebaut.

Zickra

Vorsitz Gemeindekirchenrat:
Andre Schwarz
Tel. 036626 – 2 91 45
Mail: schwarz.andre@web.de

Nach Entwürfen von Clemens Wenzesl aus Coudray aus Weimar wurde die Kirche in den Jahren 1823/24 im Klassizistischen Stil erbaut. Der halbkreisförmige Grundriss ist eine ihrer Besonderheiten. Eine weitere Besonderheit ist die Ausmalung der Kirche. Die ehemalige Patronatsloge wurde zu einen Gemeinderaum umgebaut.

Braunsdorf-Tischendorf

Vorsitz Gemeindekirchenrat:
Madlen Leucht
Tel. 036482 – 8 65 21
Mail: madlen26@web.de