
Petra Rauh und Ulrike Fischer
Tel. 036623 – 2 55 32
Mail: Pfarramt.Berga_Elster@ekmd.de
Pfarrgasse 14
07980 Berga
Bürozeiten
Di 09:30 – 11:00 Uhr
Mi 16:00 – 18:00 Uhr
Verwaltung der Friedhöfe Waltersdorf, Clodra, Wernsdorf, Großkundorf, Albersdorf und Berga.
Weitere Ansprechpersonen:
Vorsitzende GKR: Frau Ulrike Fischer 036623 20871
Vorsitzende Regionalrat Mitte: Anne Veit
Kleiderkammer der Kirchgemeinde Berga
Am Markt
Mittwochs 14 – 16 Uhr
Hier finden Sie weitere Informationen rund um das Kirchspiel Berga
kirchspielberga.wordpress.com
Regelmäßige Veranstaltungen:
Vorsitz Gemeindekirchenrat:
Ulrike Fischer

Die heutige St.Erhard Kirche ist wurde zwischen 1821-1827 errichtet, nachdem der Vorgängerbau beim Einbau der Orgel zusammenfiel.
1827 wurde die Kirche dem fränkischen Wanderbischof, dem heiligen Erhard geweiht.
Sie wurde nach Entwürfen von Clemens Wenzeslaus Coudray (1775-1845), dem Oberbaudirektor des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach, entworfen und ist damit eine von 26 Coudray Kirchen in diesem besonderen Klassizistischen Stil.
Hier finden Sie ein sehenswertes Video zur jüngsten Coudray-Ausstellung.
Der Innenraum von St.Erhard ist einfach, klar und hell gestaltet.
Die Doppelemporen bilden mit Kanzelbau und Orgel eine würdige Ergänzung zur beträchtlichen Größe des Raumes.
Die Altarbemalung von Malermeister Prüfer, wie die Holzengel von Herrn Nowacki aus Berga beeindrucken.
Das Bleiglasfenster mit einer Hirtendarstellung Christi besticht mit seinen Farben.

Der Kapellenbau von Albersdorf wurde erst nach der Reformation zu einer Kirche erweitert. Durch den Brand 1717 wurde sie vernichtet, aber 1719 neu aufgebaut. Bis heuten sind aber Spuren der romanischen Zeit sichtbar, wie die Rundbogenfenster im Chor oder im südlichen Langhaus (dieses wurde leider später vermauert).
Bis heute stammen Teile der Kircheneinrichtung aus dem 18. Jahrhundert wie bspw. die Empore.

Die Hoffnungskirche Clodra wurde 1658 von Hans Bastian II. von Zehmen gestiftet. In jüngster Zeit wurde der Innenraum aufwändig restauriert. Die Hoffnungskirche beeindruckt durch ihre einzigartige und farbige Bemalung, sowohl der Kassettendecke als auch des Altarraums mit seinem Gemälde vom Abendmahl Jesu.

Die Kirche Wernsdorf wurde etwa vor 800 Jahren erbaut, der Turm der Kirche stammt noch aus dieser Zeit. Der Mittelbau ist romanisch mit rundbogigen Chor- und Triumpfboden, östliche vom Mittelbau ist der Kanzelvorraum der wohl auch von der romanischen Anlage stammt. Ob das Langhaus im 16. oder 17.Jh. erbaut wurde, ist nicht zu bestimmen. Die mit dem Denkmalschutzpreis ausgezeichnete restaurierte Eingangstür, zeugt von der langen Geschichte dieser Kirche, wie beispielsweise die mittelalterlichen Beschläge. Ihr heutiges Aussehen verdankt die Kirche hauptsächlich einer Erneuerung im 18.Jh. unter dem Patron Johann Georg v. Watzdorf (Hofmarschall von Anhalt Zerbst) und seiner Gattin Margaretha Elisabeth geb.v.Helldorff (Wappen an der Westempore). Die Kanzel stammt aus dem 17.Jh. und trägt aus der selben Zeit Malereien der Apostel. Bis heute finden sich die Figuren des einstigen Schnitzaltars von um 1500 (gotisch) in der Kirche.
Vorsitz Gemeindekirchenrat:
Helmut Riedel

Die Kirche Waltersdorf wurde mit ihrem mächtigen Turm vermutlich im 12./13.Jh. errichtet. Der Kirchenbau ist mit rechteckickem Kirchensaal von ca. 11,5m Länge und 8,6m Breite, eingezogenem nahezu quatratischem Chor mit aufgesetzem Chorturm und achteckigem Aufbau angelegt. Das heutige Erscheinungsbilder Kirche geht auf einen Umbau und eine Renovierung zu Beginn des 20.Jh. zurück. In den letzten Jahren konnte die Kirchgemeinde zudem eine beheizbare Winterkirche innerhalb des Kirchenraums einbauen. Beeindruckend neben Altarraum, Kirchsaal und Orgel auch die um 1700 entstandene profilierte Holzbalkendecke.

Die Kirche wurde 1748 – 1750 erbaut. Der Turm wurde erhielt im Jahr 2020 eine umfassende Tragwerkrestaurierung und wurde neu bekrönt. Die Ziffernblätter der Turmuhr erstrahlen ebenfalls seitdem in neuem weiß. Der Innenraum ist durch die Emporen und dem Kanzelbau mit schlichtem Altar geprägt. Die fünfseitige Kanzel ist mit Gemälden von Jesus und den vier Evangelisten reich ausgestattet.