Superintendent Tobias Steinke

Pfarrer Tobias Steinke zum neuen Superintendenten gewählt

Liebe Leser,

am 12.11. wurde ich von der Kreissynode mit Wirkung zum 1.1.2023 zum Superintendenten des Kirchenkreises Greiz einstimmig gewählt. Über dieses überwältigend gute Ergebnis freue ich mich sehr und das damit verbundene große Vertrauen. Ich möchte mich Ihnen an dieser Stelle kurz vorstellen.

Ich stamme aus Bad Berka, bin 51 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Töchter. Ich habe nach der Schule eine Berufsausbildung mit Abitur zum Elektromonteur absolviert, Zivildienst als Hilfskrankenpfleger geleistet und dann in Erlangen und Leipzig Theologie studiert. Bisher war ich Pfarrer in Sachsenbrunn, Schmölln und in Stadtroda. In ihren Kirchenkreis bin ich 2017 als Pfarrer für Vertretungsdienste und Seelsorge gekommen. Als solcher habe ich in Langenwetzendorf-Naitschau, in Greiz, Berga, Mohlsdorf-Teichwolframsdorf und zuletzt wieder in Greiz die Vakanzvertretungen übernommen. In Greiz bin ich derzeitig als geschäftsführender Pfarrer tätig. Seit 2020 arbeite ich in der Kreissynode, im Kreiskirchenrat und im Stellenplanausschuss mit. 2021 wurde ich zum Stellv. Superintendenten gewählt.

Wichtig sind mir für meine zukünftige Arbeit als Superintendent vor allem der Teamgedanke sowie eine Kultur der Wertschätzung und des Vertrauens.  Entscheidungen sollten im Miteinander vorbereitet und getroffen werden.

Dabei steht der Kirchenkreis vor großen Herausforderungen. Im Moment entwickeln wir eine neue Struktur der Zusammenarbeit der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in den Regionen, um den immer größer werdenden Anforderungen flexibler zu begegnen und die Menschen besser mit dem Evangelium zu erreichen. Ebenso führen wir Gespräche mit den Nachbarkirchenkreisen Gera und Altenburg, um Kooperationsmöglichkeiten zu entdecken und Synergieeffekte zu erschließen.

Zusammen möchte ich mich mit Ihnen auf einen neuen aufregenden und spannenden Weg begeben, um Kirche und Glauben immer wieder neu zu entdecken, zu gestalten und zu leben.

Dabei wünsche ich mir, dass wir die Freude am Evangelium nicht verlieren und nicht vergessen, dass Gott auch heute noch auf wunderbare Weise überraschend handeln kann und viel größer ist, als wir oft denken.

Gott segne Sie in Ihren Familien und Gemeinden!

Es grüßt Sie herzlich
Ihr Tobias Steinke

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