Gemeinsames Fundraising von Kirche und Diakonie
Erste Modellkirchenkreis-Phase abgeschlossen – fünf neue Modellkirchenkreise starten
Seit 2022 wird das Konzept eines „Gemeinsamen Fundraisings von Kirche und Diakonie“ nach einem Beschluss der Landessynode umgesetzt. Damit ist das Ziel verbunden, langfristig tragende Strukturen für ein erfolgreiches Fundraising auf dem Gebiet unserer Landeskirche aufzubauen. Fundraising wird dabei in erster Linie als Kommunikationsinstrument verstanden. Im Kern geht es um die Frage, wie eine gute Kommunikation mit jenen Menschen auf- und ausgebaut werden kann, die die soziale Idee von Kirche und ihrer Diakonie mittragen – dass jeder Mensch ein von Gott gegebenes Recht auf ein Leben in Würde hat.
Ein zentrales Element dieses Konzeptes ist der „Aufbau regionaler Fundraising-Strukturen“ in ausgewählten Modellkirchenkreisen. In der ersten Modellphase, die 2022 startete und im Dezember 2025 endete, waren die Kirchenkreise Eisleben-Sömmerda, Meiningen, Merseburg und Weimar beteiligt. Hier wurden zahlreiche Maßnahmen zum Fundraising und zur Kirchenmitgliederbindung erprobt, evaluiert und ausgebaut. Welche Erfahrungen die Modellkirchenkreise dabei gemacht haben, welche Stolpersteine es zu überwinden gab und wie es nach den drei Jahren nun weitergeht, davon berichteten die Regional-Fundraiserinnen und -Fundraiser am 13. Januar im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im Landeskirchenamt.
Gespannt zugehört haben dabei die fünf Kirchenkreise, welche für die neue Modellphase von 2026 bis 2028 ausgewählt wurden. So können die Kirchenkreise Egeln, Greiz, Halberstadt, Saale-Unstrut und die drei Kirchenkreise, welche sich ab 2027 zum Kirchenkreis Nordthüringen zusammenschließen von den zahlreichen Erfahrungen der ersten Modellphase profitieren. Auch diese Kirchenkreise wurden von Landesbischof Friedrich Kramer, Oberkirchenrat Christoph Stolte sowie dem gemeinsamen Fundraising-Team von EKM und Diakonie herzlich begrüßt.
Als kleines Dankeschön und Ermutiger bekamen alte wie neue Modellkirchenkreise einen kleinen Engel überreicht, ganz im Sinne der gemeinsamen Spendeninitiative www.hoffnungsengel.de .
Auch der persönliche Austausch hatte seinen Platz an diesem Abend. Und so gab es zum Abschluss einen regen Austausch zwischen den Anwesenden, bevor Landesbischof Friedrich Kramer mit seinem Segen die Veranstaltung beschloss.
Ansprechpartnerin:
Kathrin Lange-Knopsmeier
Regionales Fundraising/ Mitgliederbindung
Tel.: 0345 122 99181, Mobil: 0176 1111 6703



